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Normandie-Fahrt 2018

24.06.-30.06.2018

Am Sonntag geht es los! Wir freuen uns auf die französischen Partner in St. Sever-Calvados.

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Dank unserer beiden Busfahrer kamen wir pünktlich um 7.15 Uhr in St-Sever an. Wir wurden bereits vom Lehrer unserer Partnerschule - Etienne - mit einigen Schülern und Eltern erwartet. Zum Frühstück gab es original französische Croissants und Baguette. Die Salzbutter wurde kulinarisch rege diskutiert.

Die Kennenlernspiele konnten, dank des guten Wetters, im Pausenhof stattfinden.

Auch die ersten gemeinsamen Chorproben für unseren Auftritt am Freitag fanden statt (wir suchten bereits den Schatten!):

- Europahymne dreisprachig

- L'enfant au tambour

- Waving flag

 

Neugierig verfolgten wir die bisher einstudierte Choreographie für unsere Aufführung am Freitag.

Ziemlich schnell durften wir unseren Teil zur Choreo beitragen und gaben unser Bestes...

Bei abendlichem Sonnenschein konnten wir uns, frisch geduscht (!!), im Garten hinter unserer Gîte die Zeit bis zum Abendessen vertreiben.

Dienstag, 26.06.2018 - Ein geschichtsträchtiger Tag!

Vor unserer Gîte versammelten wir uns gerüstet für unseren Ausflug in den Norden der Normandie.

Beeinduckender amerikanischer Soldatenfriedhof nahe Omaha Beach.

Hier befinden wir uns auf amerikanischem Territorium, obwohl wir in Frankreich sind. Dort ruhen ca. 9.000 amerikanische Soldaten.

Vesperpause am Omaha Beach ... leider ohne Partner, deren Bus das Kühlwasser verlor. Glücklich stießen sie nach kurzer Wartezeit dann doch zu uns.

Auf der Suche nach Muscheln, wurden so manche Hosen nass...

Bevor es zum nächsten Stopp weiterging, ein Abschlussfoto mit der ganzen Gruppe.

Bei der "Pointe du Hoc" führte uns Mme Robillaille durch ehemalige Bunker, an denen wir auch viele Spuren von Bombeneinschlägen sahen.

...interessiert lauschten wir der Geschichte dieses Ortes und staunten über die Aussicht.

Anschließend brachte uns der Busfahrer zu einem der deutschen Soldatenfriedhöfe in der Nordmandie. Der parkähnliche Friedhof rief großes Staunen hervor, da dort mehr als doppelt so viele Soldaten begraben liegen.

Im Gegensatz zum amerikanischen Friedhof sind die Kreuze hier grau oder schwarz. Auf dem amerikanischen Friedhof hingegen weiß oder beige.

 

Die letzte Station am heutigen Tag führte uns zum Utah Beach.

Dank der momentanen Ebbe entdeckten wir noch Überreste der Strandbefestigung. Weiter draußen konnten wir Austernbänke aus der Nähe betrachten. Diese spielten beim Abendessen eine Rolle, doch das wussten wir bis dahin nicht...

Ein letztes Toben in den Dünen, ermöglichte Sprünge in den super feinen und weichen Sand.

Passend zu einem Tag mit viel Meeresluft gab es eine Platte mit Meeresfrüchten.

Skeptisch wurde den Ausführungen von Etienne gelauscht, der erklärte, wie wir die Meeresfrüchte öffnen/genießen konnten.

Zu unserem eigenen Erstaunen fand jeder etwas nach seinem Geschmack.

Müde und zufrieden ging es heute etwas später als geplant ins Bett.

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Mittwoch, 27.06.2018

Die komplette Schule ist in der Gemeindehalle versammelt, um für das Fest am Freitagabend zu üben.

 

Gespannt verfolgen wir das Theaterstück der jüngeren Schüler.

 

Jetzt sind auch wir gefordert: Gemeinsam wird die Europa-Hymne gesungen.

Karni (Monsieur Brun) und Nickel (Monsieur Grisou) geraten in Streit. Sie bekämpfen sich auf verschiedene Weise.

 

Unsere französischen Partner singen das Chanson "Göttingen".

Tipp: Wikipedea weiß alles! Bitte recherchieren was es mit diesem Chanson und der Sängerin Barbara auf sich hat.

Fast die ganze Schule singt "Waving flag" und schwingt die Flaggen von Deutschland, Frankreich und Europa.

 

 

Unsere Partner hatten süße Tiere! (Marie + Helena H.)

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Donnerstag, 28.06.2018

Ausflug zum Mont St. Michel

Sehr früh starteten wir heute zu einem der Reise-Highlights. - Aufstehen um 6:00 Uhr!


Wir nutzten die Wartezeit auf unseren weiblichen Guide für ein 2. Vesper ...

 

Wir kamen dem Erzengel Michael immer näher.

Anschaulich lernten wir die Gezeiten (Ebbe + Flut), indem Maggali uns stellvertretend für Sonne, Mond und Erde agieren ließ.

 

 Im Kirchenschiff entdeckten wir Unterschiede zwischen dem gotischen und romanischen Baustil.

 

Unser Guide Raphael führte uns durch das Watt und zeigte uns unter anderem die essbaren Gräser der Salzwiesen.

  

Besonders spannend fanden wir den Treibsand, in welchen wir uns kontrolliert einsinken ließen und lernten, uns wieder zu befreien.

 

Eine willkommene Erfrischung war die Durchquerung eines Flusses im Watt. Die vielen nassen Hosen waren zum Glück schnell wieder trocken.

Vom Watt aus hatten wir einen wunderbaren Blick auf den zuvor erkundeten Mont Saint Michel.

Un...deux...trois..Normandiihii!!...

 

 

 

 Erschöpft von Sonne und Wanderung machten wir uns zufrieden auf den Heimweg.

 

 

Unser Aufenthalt verging wie im Flug, denn morgen Abend begeben wir uns schon wieder auf die Heimreise. Doch bevor es soweit ist, steht uns noch ein aufregender Freitag bevor: Gemeinsames Proben mit unseren Partnern für das Theaterstück beim Schulfest, welches von Freundschaft und Versöhnung handelt (Karni und Nickel/La brouille).

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Freitag, 29.06.2018

Impressionen vom "spectacle" am letzten Tag

 

 

  

Ehrung für 10 Jahre Zusammenarbeit!

  

"Enfant au tambour"

 

Szenen aus den gemeinsamen Auftritten

  

  

 

Auch Aufgaben als Sprecher haben wir übernommen. Ganz schön mutig vor so vielen Zuschauern!

Wer wird wohl der nächsten Gruppe angehören, die nach St. Sever Calvados in die Normandie fährt?